Katja Petrowskaja – Vielleicht Esther (Ingeborg-Bachmann-Preis 2013)

Die in Kiew geborene, heute in Berlin wohnhafte Schriftstellerin Katja Petrowskaja gewann letzte Woche für ihren Text “Vielleicht Esther” den Ingeborg-Bachmann-Preis 2013. Vor dem Hintergrund der ukrainischen Hauptstadt Kiew zur Zeit des Einmarsches der deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg, geht der Text auf subtile Art und Weise der Frage nach Realität und Fiktion nach. Mit beeindruckender Stringenz zeigt er auf, wie stark eine menschliche Existenz von etwas scheinbar Kleinem, Banalem (in diesem Falle:  ein Fikus) abhängig sein kann; etwas scheinbar Kleinem sogar, dass möglicherweise gar nie existiert haben könnte, aber zur Rechtfertigung einer Existenz doch existiert haben muss. Denn, wie heisst es da so schön:

Manchmal ist es gerade die Prise Dichtung, welche die Erinnerung wahrheitsgetreu macht.

Den kompletten Text findet man hier: http://bachmannpreis.eu/de/texte/4388

Er soll im kommenden Frühjahr bei Suhrkamp erscheinen. (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/literatur/2169986/)

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